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Ein länglicher Eintrag über Newsreader, weil mir nichts Besseres einfällt…

Zum Bloggen gehören ja immer zwei. Heute geht es mir um das andere Ende, den Empfänger. Genauer gesagt möchte ich mich den Newsreadern widmen, die auf meiner Festplatte residieren, sowie meiner ganz subjektiven Erfahrung als ungeduldiger und fauler Softwarenutzer.

NewsFire

Der erste Newsreader, an den ich nach meinem Abschied von Safari geraten bin. Man kann sagen, was man will, NewsFire ist ne geile Sau. Es ist mit Abstand der hübscheste Newsreader, den ich kenne.Aber da hört es auch schon auf. Die Darstellung in nur zwei Spalten ist oftmals sehr hinderlich und über die zehn Monate, die ich NewsFire schon kenne, hat sich konsequent der Bug erhalten, dass das Fenster irgendwann nicht mehr fokussierbar sein möchte. Es ist noch da und kann problemlos verschoben werden, aber die Anwendung will nicht mehr aktiv werden und schon gar nicht den Zugriff auf Inhalte erlauben. Außerdem weigert sich NewsFire bis heute konsequent, einige bestimmte Feeds zu interpretieren.

Schade.

NetNewsWire

NetNewsWire war das Ziel meiner Flucht, nachdem NewsFire mich nicht mehr lieb zu haben schien. Und bisher habe ich den Wechsel auch nie bereut. Sicher, NNW ist nicht so schick wie NF, aber wen kümmert es, wenn die Anwendung dafür immer reagiert, alle Feeds liest und auch noch übersichtlicher ist?

Doch irgendwie scheint es nicht wirklich transparent zu sein, wie NNWs Zukunft aussieht, nachdem der Entwickler seine Seele an das Kapital verschachert hat. Oder so.

Safari

So wirklich auf Blogs, oder eher alles was einen RSS-Feed sein eigen nennt, aufmerksam wurde ich erst als Apple in Mac OS 10.4 einen Newsreader direkt in Safari einbaute. Und eigentlich bin ich damals auch nur von Safari zu Newsfire gewechselt, weil Safari im Netzwerk der Hauptprojektfirma immer die ungute Eigenschaft besaß, Selbstmord zu begehen.

Für den Einstieg ist Safari nicht die schlechteste Wahl, bietet es doch alles, was man zum Lesen von Feeds braucht. Da die Feeds wie ganz normale Bookmarks gespeichert werden können, gestaltet sich die Verwaltung recht komfortabel und die Feed-Ansicht bietet eine Reihe putziger Features, zum Beispiel die stufenlose Längeneinstellung der angezeigten Posts.

Aber leider leider gibt es häufiger kleinere Darstellungsfehler und inzwischen kann ich mich auch kaum noch mit dem Gedanken anfreunden, Feeds nicht in einem separaten Programm lesen zu können.

Vienna

Ich muss sagen, seit ich Vienna das letzte mal geöffnet habe, muss sich einiges getan haben. Entweder das, oder ich war tierisch ignorant. Auf jeden Fall scheint mir Vienna nicht allzu sehr unterschiedlich von NetNewsWire zu sein. Ich werde deswegen Vienna jetzt auch erst einmal ein paar Tage lang als meinen Haupt-Reader betreiben.

Ach, und großer Vorteil, Vienna ist OpenSource und voll gegen das Establishment und all das.

Google Reader

Wie bereits erwähnt, war ich ja für eine Weile von meinem MacBook Pro getrennt. Was mich natürlich auch von meinen Feeds löste. Was mich an den Rand der Panik trieb. Schlimmer war nur die Abstinenz von jedweden Podcasts, aber die Feedlosigkeit war schon übel genug.

Zum Glück kam mir da Google Reader gerade recht. GR ist komplett web-basiert, also perfekt wenn man auf Reisen oder nicht selber über einen Weg ins Interweb verfügt. Der Funktionsumfang ist auch nicht wesentlich geringer als der einer lokalen Anwendung, was allerdings einen einigermaßen zeitgemäßen Browser und ein paar Gramm RAM nötig macht.

Auf den Uni-Rechnern ist GR leider ziemlich langsam, da im Hintergrund mit Sicherheit ein gutes Dutzend JavaScript-Elfen schwer arbeitet.

Der undankbare letzte Platz: Shrook

Okay, das Teil ist wirklich hässlich. Bei mir sieht es dank Uno zur Zeit fast noch gut aus, aber die Tatsache, dass die Arbeit mit diesem Reader bis zu vier (4) Spalten mit sich bringt, ist wirklich übel, besonders wenn man wie ich ungern eine Anwendung im Vollbildmodus betreibt.

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